palästina

Palästinensische Christen wehren sich gegen die Besatzung

Die israelische Besatzungsarmee ist am Sonntag gegen Demonstranten aus dem christlichen Palästinenserdorf Beit Jala bei Bethlehem vorgegangen, das sich gegen den Weiterbau der Apartheidmauer wehrt.

Dutzende Palästinenser zogen, unterstützt von ausländischen Christen und Kirchenvertretern, zu der Stelle, auf der Planierraupen unter militärischem Schutz vor zwei Wochen uralte Olivenbäume zerstört hatten, um den Weiterbau der Sperranlage vorzubereiten.

Als die Prozession unter Gebeten und Kirchengesängen an der Baustelle ankam, wurde sie unter Einsatz von Tränengas und Schockgranaten aufgelöst. Nach Angaben der israelischen Besatzung wurden danach zwei Demonstranten wegen Steinwürfen festgenommen.

Jerusalems katholischer Alt-Patriarch Michel Sabbah sagte in einer Ansprache: “Diese Felder gehören uns, was auch immer die Israelis unternehmen, was auch immer ihre Gerichte sagen, dieses Land gehört uns, und wir werden wiederkommen.”

Kinder als Opfer imperialistischer Kriege

Kinder als Opfer imperialistischer Kriege

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Man muß heute vermutlich nicht wiederholen, was für eine entsetzliche Katastrophe der 2.Weltkrieg war. Die Zahlen allein sind schon erschütternd. Auch dürfte hinlänglich bekannt sein, daß dieser Krieg vom deutschen Faschismus begonnen und angeführt worden war. Ebenso ist bekannt, daß die Sowjetunion die Hauptlast dieses Krieges trug, und daß es ebenfalls die Sowjetunion unter der Führung Stalins war, die – mit sehr später und zögerlicher Unterstützung der Westmächte – den Faschismus in Deutschland zerschlug und die Völker Europas von der braunen Pest befreite. Dafür sind wir der Sowjetunion zu unendlichem Dank verpflichtet. Wenn heute einzelne deutsche Bundesbürger sich z.B. in Weißrußland beim Aufbau neuer Wohnhäuser für die von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl betroffenen Menschen engagieren, so ist das nur ein verschwindend kleiner, wenn auch recht achtbarer Teil einer Wiedergutmachung der von der faschistischen deutschen Wehrmacht und der SS in diesem Land begangenen Verbrechen. Weniger verständlich sind dagegen die demonstrativen Akte der „Versöhnung“, mit der sich die deutschen Helfer dort anbiedern. Es zeugt von gravierender historischer Unkenntnis, beinahe von Überheblichkeit, wie die Deutschen angesichts der teilweise sehr schlimmen Zustände in diesem Land dort auftreten. Im Westen Deutschlands wurden sie nie darüber informiert, welches Grauen und welche Untaten ihre Väter im Krieg dort angerichtet haben. Am wenigsten können die Kinder etwas dafür. Es sind diejenigen, welche heute bereits zur älteren Generation gehören. Sie aber sollten wissen, was damals geschah.
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Isis und USA

Generalleutnant Michael T. Flynn, der frühere Chef des US-Geheimdienstes Defense Intelligence Agency, bestätigt, dass die US-Regierung den Aufstieg des ISIS bewusst gefördert hat.
Friedenspolitische Mitteilungen aus der
US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein
LP 160/15 – 26.08.15
Der frühere Chef eines US-Geheimdienstes bestätigt,
dass Obama den “willentlichen Beschluss” gefasst hat,
den Aufstieg des ISIS zu unterstützen
Von Steven MacMillan
New Eastern Outlook,13.08.15
( http://journal-neo.org/2015/08/13/former-us-intelligence-chief-admits-obama-took-willful-decision-to-support-isis-rise/ )

Wer nur die westlichen Mainstream-Medien liest, fällt vermutlich auf den Mythos herein, der Islamische Staat in Syrien / ISIS sei aus dem Nichts aufgetaucht, und die Regierungen der westlichen Welt seien durch den Aufstieg dieser Terrorgruppe total überrascht worden.
Vielleicht wird er auch die im Jahr 2003 erfolgte Invasion und die anschließende Besetzung des Iraks sowie die Ausgrenzung der Sunniten durch bestimmte Regierungen dafür verantwortlich machen, dass in dieser Region derart extreme Gruppierungen so mächtig geworden sind.
flynn
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syrien

Die jüngsten Entwicklungen in Nordsyrien

Nachstehend dokumentieren wir die Stellungnahme der Vatan Partisi. Bei dieser türkischen Partei handelt es sich – was der Name “Patriotische Partei” nicht unbedingt erraten lässt – um eine linke Oppositionskraft. Sie ist aus der türkischen Arbeiterpartei (IP) hervorgegangen und wird von Do?u Perinçek geleitet, der auch der «Weltwoche» als ‘ein altes marxistisches Schlachtross bekannt’ ist. (mh/15.08.2015)


Bild: vatanpartisi.jpg
Patriotische Partei (früher: Arbeiterpartei, Türkei)

14. August 2015

Am 15. Juni 2015 hat die Kurdische YPG die Stadt Tel Abyad in Nord-Syrien von den ISIS Kräften erobert. Basierend auf zwei wichtigen Entwicklungen wurde dieser militärische Sieg in der westlichen Presse weit verbreitet gefeiert: (1.) Nach Angaben der Nachrichtenagenturen wurde mit Einnahme von Tel Abyad, ein wichtiger Grenzübergang in die Türkei, der Nachschubweg der ISIS Kräfte unterbrochen. (2.) Die Eroberung verschafft eine territoriale Integrität zwischen den beiden kurdischen “Kantonen” Hasake und Kobane. syrien weiterlesen

Vertrieben vom Imperialismus, gejagt von den Faschisten – die Flüchtlinge

Es vergeht kaum ein Tag, an dem Faschisten nicht an Flüchtlingseinrichtungen zündeln und Flüchtlinge attackieren. Jüngst bei Ausschreitungen der Faschisten nahmen die Konzernmedien kurz davon Kenntnis, bürgerliche Politiker heuchelten ihre Empörung. Doch wie glaubwürdig ist diese Empörung von den gleichen Politikern, die ohne mit der Wimper zu zucken die imperialistische Offensive mittragen, die das Fluchtelend überhaupt erst erzeugt?

 

Was könnte den Kapitalisten und ihren Politikern überhaupt bequemer sein, als die Proletarier verschiedenen Nationen gegeneinander auszuspielen, damit sie gegeneinander kämpfen und nie merken, dass sie einen gemeinsamen Feind haben? Vertrieben vom Imperialismus, gejagt von den Faschisten – die Flüchtlinge weiterlesen

So war Ghadaffi

übernommen von sascha313.wordpress.com

Anhand der folgenden Beschreibung und der Bilder kann man sich eine Vorstellung darüber machen, was Libyen für ein Land war. Eines ist ganz sicher: Libyen war ein Land, das um ein ganzes Jahrhundert fortschrittlicher war als die USA. Die sozialen Standards sind sogar denen der BRD weit überlegen. Und obwohl Libyen kein sozialisitsches Land war, war ein großer Teil der Betriebe, die Erdölraffinerien und Rohstoffe Staatseigentum. Auf diese Weise kamen die wirtschaftlichen Erfolge der ganzen Bevölkerung zugute. Hier sehen Sie nun einige Grausamkeiten des Ghaddafi-Regimes:

Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles antat, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer vier Jahrzehnte leiden mußten. So war Ghadaffi weiterlesen

Die Wirklichkeit und die Träume

Zu schreiben ist eine Art nützlich zu sein, wenn man in Betracht zieht, dass unsere leidgeprüfte Menschheit angesichts der unglaublichen Ignoranz, die uns alle umgibt, mit Ausnahme der Forscher, die in den Wissenschaften eine befriedigende Antwort suchen, besser und umfangreicher gebildet sein sollte. Ein Wort schließt in wenigen Buchstaben seinen unendlichen Inhalt ein. Die Wirklichkeit und die Träume weiterlesen

Jemenitische Armee warnt Saudi-Arabien

Sana (IRNA) – Die jemenitische Armee hat  mit der Zerstörung der  militärischen Infrastruktur und Flughäfen Saudi-Arabiens gedroht, falls Riad seine Luftangriffe gegen die Infrastruktur im Jemen nicht einstellt.
Wie die amtliche  jemenitische Nachrichtenagentur (SABA) berichtete, forderte der Sprecher der jemenitischen Armee, Oberst Sharaf Loghman, saudische Zivilisten in einer  am Sonntag veröffentlichten  Mitteilung, alle in der südjemenitischen Stadt Abha lebenden saudischen Zivilisten auf, sich nicht den  Militäranlagen und Flughäfen anzunähren. Loghman wies auf das Schweigen der Weltgemeinschaft gegenüber den Verbrechen Saudi-Arabiens im Jemen,  insbesondere in den letzten Tagen,  hin,  und sagte: Dieses Schweigen führte dazu, dass man zu langfristigen Optionen übergeht.  Am 26. März begann Saudi-Arabien seine Angriffe auf Jemen, mit dem Ziel, um den geflüchteten  Präsidenten, Abd Rabbo Mansur Hadi, wieder an die Macht zu verhelfen.

 

Jemenitische Soldaten patrolieren nach den Terroranschlägen auf der Straße in Sanaa. (Archivbild)

(Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/288574-jemenitische-armee-warnt-saudi-arabien)

Irakischer Außenminister: IS-Terroristen kommen aus 80 Ländern

Bagdad (Al-Alam) – Laut dem irakischen Außenminister kommen die IS-Kämpfer im Irak aus 80 Ländern.
Das gab Ebrahim Jafari gestern in Bagdad bekannt, die Weltgemeinschaft müsse verstehen, dass Irak nun in Vertretung für die ganze Welt kämpft. Jafari befürwortete die Demonstrationen der Bevölkerung im Irak gegen die Korruption. Es muss eine angemessene Beachtung der Demonstrationen gezeigt werden, besonders da sich die Geistlichen diesen Forderungen angeschlossen haben und die Bevölkerung diese bestätigt hat. Jafari rief Ministerpräsident Al-Abadi auf, schnellstens die Reformen im Land voranzutreiben.
(Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/288539-irakischer-au%C3%9Fenminister-is-terroristen-kommen-aus-80-l%C3%A4ndern)

Ebrahim Jafari

Syrische Beobachtungsstelle: Mehrere Tote bei israelischen Angriffen auf Golanhöhen

Damaskus/Tel Aviv (euronews/IRIB) – Bei einem erneuten israelischen Angriff auf die  Golanhöhen sind nach Angaben einer Beobachtungsstelle fünf Menschen ums Leben gekommen.
Mit Artillerie und aus der Luft griff das israelische Militär Stellungen der syrischen Armee. Insgesamt wurden 14 Ziele angegriffen. Bei den Opfern handle es sich um Zivilisten, meldete die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte heute. Die israelische Armee bestätigte den Angriff auf ein Auto. Es habe zu der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad gehört, die für Raketenangriffe auf Israel am Vortag verantwortlich sei. Die Angriffe seien Vergeltungsschläge auf Beschuss von syrischem Gebiet, hieß aus Militärkreisen in Israel. In Israel waren zuvor vier Raketen eingeschlagen: Zwei Geschosse landeten auf den von Israel besetzten Golanhöhen, zwei Raketen trafen die Region Galiläa in Nordisrael. Eine Rakete löste einen Brand aus, verletzt wurde niemand. Das israelische Militär machte die militante palästinensische Gruppe Islamischer Dschihad für den Angriff verantwortlich.