palästina 2

Palästina – eine nationale Tragödie

Israel

Kein Zweifel – Israel ist auf dem Vormarsch. Als eines der etwa neun atomwaffen-besitzenden Länder hat Israel eine Vormachtstellung im Nahen Osten. Der ehemalige Ministerpräsident dieses Landes Yitzak Rabin wird wie folgt zitiert: „Wir werden die Palästinenser vernichten wie die Heuschrecken und ihre Köpfe an die Wand schlagen.” (New York Times, 1. April 1988) Wo ist da der Unterschied zu jenem Gröfaz, der das „jüdische Gift” zu vernichten trachtete und diesen Reden auch Taten folgen ließ? Die Auswirkungen dieser verbrecherischen Ideologie sehen wir im folgenden UN-Bericht:

New York (Farsnews) Laut einem Bericht des offiziellen Vertreters der Vereinten Nationen hat Israel seit dem Jahr 2000 insgesamt 1300 palästinensische Kinder getötet. Wie Richard Falk bekannt gab, wurden die Kinder entweder beim Spielen oder anderen Tätigkeiten vorsätzlich zum Ziel genommen. Auf Kinder die bei kriegerischen Handlungen durch israelische Kräfte oder bei Bombardierungen ums Leben kamen, wurde nicht hingewiesen.

palestinian childWie ein Reporter der Tageszeitung Al Watan aus Genf hinweisend auf den Falk-Bericht begannt gab, seien die Kinder entweder beim Fußballspielen, bei Spaziergängen am Strand oder in ihren Wohnungen beim Beobachten israelischer Soldaten durch Direktschüsse der Besatzerkräfte getötet worden. Falk wies in dem Bericht, der an den UN-Menschenrechtsrat gerichtet war, darauf hin, daß allein im Jahr 2010 17 palästinensische Kinder beim Steine sammeln erschossen wurden, die sie für den Wiederaufbau ihrer beim Gaza-Krieg zerstörten Häuser verwenden wollten. Zudem seien 226 Palästinenser derzeit ohne Grund in israelischen Haftanstalten eingekerkert. Zu bemerken ist, daß Israel im Jahr 2009 Falk untersagt hatte, die Palästinensergebiete zu besuchen.

Quelle:
IRIB World Service, 21. Mai 2011

Siehe auch:
https://sascha313.wordpress.com/2015/10/14/der-krieg-ist-ein-computerspiel/
Was ist eigentlich Antisemitismus?
Das heutige Israel und der Antisemitismus
Lexikon: Was ist Zionismus?

kdvr im blick

Nordkorea im Blickpunkt…

KDVR00Von Nordkorea wissen wir sehr wenig. Nicht nur, weil es in den deutschen Medien einfach verschweigen wird, sondern auch, weil die Koreanische Demokratische Volksrepublik – so der richtige Name – nicht zu den mit der BRD befreundeten Ländern zählt. Was allerdings auch sehr unwahrscheinlich wäre, da die KDVR eines der wenigen (noch) sozialistischen Länder der Welt ist, denn in der KDVR sind die Produktionsmittel Volkseigentum. Außer ein paar billigen Witzchen über das jetzige Staatsoberhaupt erfährt man hierzulande recht wenig. Vor einigen Jahren, im Dezember 2011, verstarb das Staatsoberhaupt der Koreanischen Volksrepublik Kim Jong-Il. Kurz darauf gingen Bilder Hunderter weinender Menschen durch die Medien. Für uns bleibt vieles davon ein unverständlicher Eindruck. Hier nun einiges zur Geschichte Koreas aus dem BI-Lexikon von 1986 und zur Veranschaulichung ein paar Bilder:

Das kurze Leben der Kommunistischen Partei Koreas

Seit 1920 erfolgte ein schnelles Wachstum der Arbeiterklasse. Zahlreiche Arbeiterzirkel und Pachtbauerngenossenschaften entstanden. 1924 wurde der Allgemeine Koreanische Arbeiter- und Bauernverband gebildet, am 17.4.1925 wurde in tiefer Illegalität die KP gegründet, am 18.4.1925 der Kommunistische Jugendverband Koreas. Sektierertum, parteifeindliche Fraktionen kleinbürgerlicher Intellektueller sowie der Terror der Japanischen Polizei schwächten die Partei so, daß sie 1928 aufhörte, als organisierte Kraft zu bestehen. Anfang der 30er Jahre begann eine neue Etappe im nationalen Befreiungskampf. Es entwickelte sich eine Einheitsfront unter kommunistische Führung, deren Kern die bewaffneten Partisanen waren, die vor allem in der Mandschurei kämpften. Im Inland arbeitete die Gesellschaft zur Wiedergeburt des Vaterlandes unter den Arbeitern der Großbetriebe im Norden Koeras. Auf der Konferenz der Regierungschefs der USA, Großbritanniens und Chinas in Kairo (Nov. 1943) wurde beschlossen, nach dem Sieg über Japan Korea als unabhängigen Staat wiederherzustellen.

Die Befreiung Koreas durch die Sowjetunion und die Spaltung des Landes

Im August 1945 befreite die Sowjetische Rote Armee das koreanische Volk von der Japan. Kolonialherrschaft; Südkorea wurde im September von US-Truppen besetzt. Am 10.10.1945 wurde die KP neu gegründet, die sich im August 1946 mit der Neuen Volkspartei zur Partei der Arbeit Koreas (Abk. PdAK) vereinigte. Nicht nur im Norden, auch im Süden begann nach der Befreiung die volksdemokratische Revolution. Die Volksausschüsse als örtlichen Organe der volksdemokratischen Staatsmacht wurden in Südkorea durch die US-Besatzungsmacht aufgelöst, die auch den Volksaufstand niederschlug, der 1946/47 ganz Südkorea erfaßte. Im Mai 1948 ließen die USA «Wahlen» durchführen; Präsident wurde Ri Syngman. Mit Hilfe der USA errichtete er in Südkorea eine Diktatur, die alle demokratischen Kräfte verfolgte. Die 2. Konferenz der Parteien und Organisationen Nord- und Südkoreas (Juni/Juli- 1948) beschloß, demokrat. Wahlen in ganz Korea abzuhalten; am 9.9.1948 verkündete die Oberste Volksversammlung, der nord- und südkoreanischen Vertreter angehörten, die Gründung der Koreanische Demokratische Volksrepublik, Ministerpräsident wurde Kim Il Sung.

Überfall Südkoreas auf die KDVR und Wiederaufbau des Landes

Am 25.6.1950 überfiel die südkoreanische Reaktion (Hauptsitz Sòul), gestützt auf die USA, die KDVR. Das koreanische Volk brachte jedoch mit aktiver Hilfe der Sozialistischen Länder und durch internationale Solidarität den Aggressoren eine Niederlage bei (Vaterländischer Krieg des koreanischen Volkes). Am 27.7.1953 trat das am 23.7. in Phanmundshòm unterzeichnete Waffenstillstandsabkommen in Kraft. Das 6.Plenum des ZK der PdAK vom 8.8.1953 beschloß das Programm über den Wiederaufbau der stark zerstörten Wirtschaft, wobei die Sozialistischen Länder solidarische Hilfe leisteten. 1958 war die sozialist. Umgestaltung von Industrie und Landwirtschaft im wesentlichen abgeschlossen.

Die KDVR – ein sozialistischer Industriestaat

Der IV. Parteitag der PdAK (Sept. 1961) nahm den Siebenjahrplan (1961/67) an. Im November 1970 konstatierte der V. Parteitag der PdAK, daß die KDVR sich zum Sozialistischen Industriestaat entwickelt hat. 1972 Annahme einer neuen Sozialistische Verfassung; Kim Il Sung, Generalsekretär des ZK der PdAK, wurde Staatspräsident. Im Sechsjahrplan (1971/76), dem ein Regulierungsjahr folgte, wurde die Ökonom. Basis weiter gefestigt; mit dem folgenden Siebenjahrplan (1978/84) wurde Kurs auf den vollständigen Sieg des Sozialismus genommen. 1984 wurde Kang Songsan Ministerpräsident.

Die kapitalistische Entwicklung in Südkorea

Trotz stärksten Terrors wuchs die Volksbewegung in Südkorea ständig an; 1960 fegte ein Volksaufstand das Regime Ri Syngman hinweg. Im Mai 1961 wurde die Militärdiktatur unter Pak Tschònghyj errichtet. Auch dieses korrupte Regime versuchte vergeblich, durch Massenverhaftungen und Terror die fortschrittlichen Kräfte zu unterdrücken. 1965 wurde ein Vertrag mit Japan abgeschlossen, der den japanischen Imperialisten die Möglichkeit zur wirtschaftliche Expansion nach Südkorea gibt. – Seit den 60er Jahren forciert die südkoreanische Großbourgeoisie auf der Grundlage einer hohen Auslandsverschuldung den wirtschaftlichen Ausbau Südkoreas. Seit den 70er Jahren haben sich große Monopole herausgebildet. Der Drang zur Ökonomischen Expansion, besonders in den arabischen Raum, ist unübersehbar.

Innere Kämpfe

Die Veränderungen der internationalen Lage zwangen das Söuler Regime am 4.7.1972, auf die wiederholten Vorschläge der KDVR zur friedlichen Lösung der Koreafrage einzugehen und sich zu Verhandlungen bereit zu erklären, die aber durch die krasse antikommunistische Haltung des Sòuler Regimes bisher keinen Erfolg brachten. Nach der Ermordung von Pak Tschònghyj (26.10.1979) durch seinen Geheimdienstchef ergriff nach einer Periode innerer Kämpfe General Tschòn Tuh-wan die Macht. Sein Regime verfolgt brutal jegliche demokratischen Bestrebungen, wie es sich besonders bei der Unterdrückung der Unruhen im Mai 1980 in Kwangdshu und bei der Verurteilung des bürgerlichen Oppositionspolitikers Kim Tädshung zeigte. Seit Ende der 70er Jahre erhielt der Kampf der südkorean. Bevölkerung für demokrat. und soziale Rechte eine neue Qualität; so vereinte sich die bürgerliche Opposition gegen Tschòn Tuhwan 1985 zu der Neuen Demokratischen Partei Koreas, die sich in den Parlamentswahlen 1985 als stärkste Oppositionspartei etablieren konnte.

Quelle:
BI Universal-Lexikon, VEB Bibliographisches Institut Leipzig (DDR), 1986, Bd.3, S.202.

Hier nun einige heutige Bilder aus der Demokratischen Volksrepublik Korea:

jemen saudi arabien

Saudische Flugzeuge bombardieren Krankenhaus in Saada

Saudische Flugzeuge bombardieren Krankenhaus in Saada

Sanaa (IRIB) – Saudische Bombenwerfer haben am Montagabend eine Klinik von Ärzte ohne Grenzen im jemenitischen Saada angegriffen.

 

Laut Reuters, in Berufung auf die  Organisation “Ärzte ohne Grenzen”,  wurde diese Klinik mehrmals Ziel von Luftangriffen der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, obwohl sich Personal und Patienten in ihr befanden.

Über die Zahl der Opfer sind noch keine Einzelheiten bekannt. .

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Erklärung des Außenministeriums der DVR Korea
21. Oktober 2015 FreundeKoreasAdmin

Das Außenministerium der DVR Korea veröffentlichte am 17. Oktober folgende Erklärung:

Wie bekannt berichteten wir vor einigen Tagen auf der 70. UNO-Vollversammlung zum wiederholten male von unserem gerechten und aufrichtigen Standpunkt, das Waffenstillstandsabkommen (mit der Republik Korea) durch einen Friedensvertrag zu ersetzen.

Diese Forderung geht von dem Bewusstsein aus, die reale Gefahr eines Kriegsausbruchs, die eine Bedrohung der Koreanischen Halbinsel und der gesamten Region darstellt, zu beseitigen und eine dauerhafte friedliche Atmosphäre zu schaffen.

Die bisherige Lage der Koreanischen Halbinsel zeigte im August diesen Jahres, dass ein kleiner zufälliger Vorfall blitzschnell zu einer Konfrontationssituation auswachsen kann. Es ist daher unmöglich mithilfe des gegenwärtigen Waffenstillstandsabkommens mögliche Zusammenstöße zu verringern und die eklatante Kriegsgefahr zu unterbinden.

Die bisherigen Verhandlungen zur Lösung der Frage der Koreanischen Halbinsel zeigten, dass es keine Frage von Bedeutung für die beteiligten Staaten, als auch einschließlich der USA, gibt die gelöst werden kann ohne den Abschluss eines Friedensvertrages.

Quelle: http://www.naenara.com.kp/de/news/news_view.php?19+1252

Um die einzelnen Kettenglieder der Konfrontationsspirale und der Verschärfung der Lage entscheidend zu brechen, ist es notwendig das Waffenstillstandsabkommen durch einen Friedensvertrag zu ersetzen. Dies ist unsere Schlussfolgerung.

Die Erklärung unterstrich wie folgt:

Es gibt nur zwei Wege für Sicherung des Friedens auf der Koreanischen Halbinsel.

Ein Weg ist die Methode des Kalten Krieges – die Landesverteidigungskraft durch eine Atomstreitmacht als Rückgrat allseitig zu festigen und so zunehmende atomare Bedrohungen und Kriegsprovokationen seitens der USA zu verhindern.

Ein anderer Weg ist es, dass die Vereinigten Staaten ihre Anti-Korea-Politik aufgeben, den Abschluss eines Friedensvertrages mit uns annehmen und so auf der Grundlage des Vertrauens den aufrichtigen und dauerhaften Frieden herstellen.

Bei einem Ersatz des Waffenstillstandsabkommens durch einen Friedensvertrag müssten die Vereinigten Staaten zuallererst eine prinzipienfeste Vereinbarung zwischen der DVRK und den USA anstreben.

Auch die UN sollten den Abschluss dieses Vertrages aktiv unterstützen und so dabei ihren Anteil leisten, einer anormalen Lage – bei einer kriegerischen Auseinandersetzung auf der Koreanischen Halbinsel könnte ein Mitgliedstaat einen Krieg gegen ein „Kommando der UN-Truppen“ führen – ein Ende zu setzen.

Falls durch die Vertrauensbildung zwischen der DVRK und den USA der aktuelle Kriegsherd beseitigt würde, wäre es möglich, dem atomaren Wettrüsten ein Ende zu bereiten und den Frieden zu festigen.

Die USA sollten umsichtig die richtige Wahl treffen und nicht damit liebäugeln, grundlos dem Abschluss eines Friedensvertrages auszuweichen.

Wenn sich die USA auch heute von dem Abschluss des Friedensvertrages abwenden oder dementsprechende Forderungen einbringen, dann würde deutlich entlarvt, dass sie keinen Willen zum Verzicht auf ihre Anti-Korea-Politik haben.

Falls die USA schließlich einen anderen Weg gehen sollten, dann würde man auf der Koreanischen Halbinsel erleben, dass unsere uneingeschränkte atomare Abschreckungskraft allmählich gefestigt wird. Die USA würden unserer revolutionären Streitmacht gegenüberstehen, welche dazu bereit ist auf die von den USA gewünschten Kriege in jeglicher Form zu reagieren.
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antiimperialismus

? Der antikommunistische Feldzug der USA nach 1945
So werden Kriege gemacht
Veröffentlicht am 19. Oktober 2015 von sascha313

USA StützpunkteWarum kommt es immer wieder zu Kriegen? Allein um die Sowjetunion hatten die USA bis 1988 nahezu 400 Militärstützpunkte errichtet, mittlerweile haben die USA ihre Militärpräsenz und ihre weltweite Interventionspolitik erheblich erweitert [1] – In seinem Buch über die Hintergründe und Technik der Aggression schrieb Albert Norden im Jahre 1952:

Die amerikanische Propaganda vom Kampf gegen den Totalitarismus und für die Demokratie dient nur als Nebelwand für die Vorstöße des amerikanischen Imperialismus. Jeder Hinauswurf von Kommunisten aus den Regierungen Frankreichs, Italiens, Belgiens, Westdeutschlands war nur der Prolog für die Überfremdung großer Industrien durch das amerikanische Kapital.

Der militärische Triumph des griechischen Monarchofaschismus unter dem Kommando von 500 amerikanischen Offizieren diente der Schaffung einer amerikanischen Militärbasis im östlichen Mittelmeer und der Sicherung der nun hereinströmenden amerikanischen Kapitalien. Die militärische Hilfe für den Puppenkaiser Bao Dai und seine französischen Protektoren erfolgt nur um den Preis großer Konzessionen an das amerikanische Finanzkapital sowohl im französischen Mutterlande wie in seinen Kolonien, die sich so immer mehr in Kolonien der USA verwandeln.

Vom Wesen des Imperialismus

Hier sind wir bei den Wesenszügen des amerikanischen Imperialismus angelangt. Denjenigen, die seine Existenz leugnen, weil Imperialismus mit offener Gebietsannektierung gleichzusetzen sei, muß geantwortet werden, daß die Annexion nur ein, aber keineswegs das einzige Kennzeichen des Imperialismus ist. Worin besteht denn sein Wesen?

Seine Hauptmerkmale sind:

die Konzentration der Warenerzeugung in Monopolen,
die Verschmelzung des Bankkapitals mit dem Industriekapital,
die besonders hervorragende Rolle der Kapitalausfuhr im Unterschied zum früheren Überwiegen der Warenausfuhr,
die Aufteilung der Welt unter internationale monopolistische Kapitalsverbände,
die Vollendung der Aufteilung der Erde unter die kapitalistischen Großmächte.

1. Große Monopole beherrschen den Weltmarkt

Wo gibt es in der kapitalistischen Welt eine stärkere Konzentration der Produktion in einer kleinen Zahl gewaltiger, kapitalistischer Gebilde als in Amerika, wo zum Beispiel der von uns schon erwähnte Telephone and Telegraph Trust über mehr Reichtum verfügt, als 21 Staaten der USA zusammen? Die enorme Eisen- und Stahlproduktion der USA wird zu 80. Prozent von vier Trusten beherrscht (Morgan, Bethlehem Steel, Mellon und die Cleveland-Gruppe). Neun Zehntel der Automobilerzeugung sind bei drei Trusten konzentriert, nämlich General Motors, Ford und Chrysler. Vier Truste teilen unter sich mehr als vier Fünftel der Gummiproduktion. Drei Truste erzeugen 80 Prozent der Munitions- und Explosivstoffe, drei andere haben sich die gesamte Seifenfabrikation untertan gemacht.
2. Die Rolle des Finanzkpitals

Was das zweite Merkmal des Imperialismus betrifft, die Verschmelzung des Bankkapitals mit dem Industriekapital, so ist auch sie nirgendwo soweit fortgeschritten wie in den USA, wo Rockefeller und das Haus Morgan zu Symbolen geworden sind, die von der ganzen Welt begriffen werden als tyrannische Beherrschung von Bankwesen, Industrie und Handel durch ein kleines Häuflein Finanzkapitalisten.
3. Der überwiegender Kapitalexport

Die Kapitalausfuhr schließlich, die Lenin als das dritte Merkmal des Imperialismus kennzeichnete, erlangte besonders nach dem ersten Weltkrieg ein immer stärkeres Übergewicht gegenüber dem Warenexport. Man denke an die Anleihen des Hauses Morgan und anderer Bankinstitute in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre an Deutschland! Man denke an das ungeheure Tempo und Ausmaß, in dem auf allen fünf Erdteilen während der letzten Jahrzehnte und Jahre das amerikanische Finanzkapital sich in ausländischen Unternehmen aller Art festsetzte und diese Einnistung bis zur Unterwerfung ganzer Wirtschaftszweige ausdehnte! Man denke vor allem an die vielen Milliarden Dollar, die seit dem Ende des zweiten Weltkrieges an das China Tschiang Kai Scheks, an Griechenland, an die Türkei, an England und mittels des Marshallplans an viele andere Länder gegeben wurden! (siehe http://www.juramagazin.de/kapitalexport)

bullion_fort_knoxAngesichts der Tatsachen, daß über die Hälfte der Goldreserven der Welt in Fort Knox liegt und daß seit Ende des zweiten Weltkrieges bis einschließlich 1948 die Reingewinne des amerikanischen Finanzkapitals jährlich 20 Milliarden Dollar weit überschritten, wird es klar, daß die herrschende Schicht Amerikas, wenn sie diese Summen nicht nutzlos liegenlassen will, dem Kapitalexport immer größere Aufmerksamkeit widmen muß. Die schon vor dem zweiten Weltkrieg gewaltige amerikanische Industrie hat sich seit 1939 um Fabrikanlagen vermehrt, deren Umfang das Anderthalbfache der gesamten deutschen Industrie vor dem zweiten Weltkrieg beträgt. Da dem kein entsprechend gestiegener Innenverbrauch in Amerika gegenübersteht, können die formidablen Gewinne der Kriegs- und Nachkriegsjahre nicht, in größeren inländischen Neuanlagen profittragend untergebracht werden. Sie müssen auf ausländische Märkte geworfen werden. So sind die Anleihen der Regierung und der privaten Bankhäuser der USA keine Sache der Hochherzigkeit, als welche sie von einer beflissenen Propaganda ausgegeben werden, sondern ein ehernes Muß des amerikanischen Finanzkapitals.
4. Streit um die Rohstoffquellen

Wenden wir uns dem vierten Merkmal des Imperialismus zu, der Aufteilung der Welt unter die internationalen Monopole! Dafür war vor dem zweiten Weltkrieg die Aufteilung der Chemiemärkte der Erde unter die drei großen Truste in Amerika, Deutschland und England charakteristisch. Heute erleben wir ähnliches bei der Aufteilung der Ölquellen der kapitalistischen Welt unter die beiden Riesentruste Standard Oil und den englischen Royal Dutch Shell. Daß dabei nicht immer eitel Harmonie herrscht, daß die Gegensätze zwischen den einzelnen kapitalistischen Trusten auf höherer Ebene immer von neuem auf- und ausbrechen, das steht auf einem anderen Blatt.
5. Der Kampf um die Neuaufteilung der Welt

Denn die Konkurrenz ist ja mit der Aufteilung der Welt nicht beendet, sondern verschärft sich dadurch, weil – und das führt uns zum fünften Merkmal des Imperialismus – es keine Ausweichmöglichkeit für die einzelnen kapitalistischen Gruppierungen in bisher noch unerschlossene Gebiete mehr gibt. Die Welt ist vergeben (…) Aus dem eben Gesagten geht nun zweifelsfrei hervor, daß die Durchdringung und Kolonialisierung eines Landes durchaus nicht nur in seiner Besetzung bestehen muß. Lenin schrieb:

„Spricht man von der Kolonialpolitik der Epoche des kapitalistischen Imperialismus, dann muß bemerkt werden, daß das Finanzkapital und die ihm entsprechende internationale Politik, die auf einen Kampf der Großmächte und die ökonomische und politische Teilung der Welt hinausläuft, eine ganze Reihe von Übergangsformen der staatlichen Abhängigkeit schaffen. Typisch für diese Epoche sind nicht nur die beiden Hauptgruppen von Ländern – Kolonien besitzende und die Kolonien selber –, sondern auch die verschiedenartigsten Formen der abhängigen Länder, die politisch formell selbständig sind, in Wirklichkeit aber in ein Netz finanzieller und diplomatischer Abhängigkeit verstrickt sind.“ [2]

Gerade in dem letzten Satz findet man die Form, die der amerikanische Imperialismus mit Vorliebe bei seiner Vasallisierung anderer Länder benutzt, indem er ihnen zwar der Form nach ihre Selbständigkeit beläßt, sie aber in Wirklichkeit ökonomisch, militärisch und diplomatisch von sich abhängig macht. Ihm ist es dabei – und die amerikanischen Staatsmänner geben das offen zu – gleichzeitig darum zu tun, diese Länder als Ausfallstellungen und Kriegsbasen gegen die Sowjetunion zu benutzen. Der Fall Westdeutschland bietet das überzeugendste Beispiel dafür, wie der amerikanische Imperialismus unter Bruch internationaler Verpflichtungen ein Land um seine Unabhängigkeit bringt, um es als ein militärpolitisches Werkzeug für die Verwirklichung der Absichten der 60 herrschenden Familien der USA zu mißbrauchen.

Quelle:
Albert Norden, So werden Kriege gemacht, Dietz Verlag, Berlin, 1952, S.97-100.

Dies wurde, wie gesagt, bereits 1952 festgestellt. Dazwischen folgte eine Periode, in der sich das internationale Kräfteverhältnis deutlich zugunsten der sozialistischen Länder veränderte. Doch inzwischen gelang es dem Kapitalismus, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Sicherlich könnte man dem Gesagten noch einiges hinzufügen (z.B. über die aktuelle Verschärfung der Situation in Libyen, Rußland und Afghanistan, über die besondere Rolle Chinas, über die weltweite Finanzkrise, über die aufkeimende Protestbewegung in Griechenland und in anderen Ländern, über die Folgen der atomaren Bedrohung, über die unterschiedliche Rolle der Kommunistischen Parteien usw.). Die Gegensätze haben sich weiter verschärft. Und nach wie vor trifft zu, was schon Lenin sagte: „Diese Verschärfung der Gegensätze ist die mächtigste Triebkraft der geschichtlichen Übergangsperiode, die mit dem endgültigen Sieg des internationalen Finanzkapitals ihren Anfang genommen hat.“ [3]

Und noch ein Hinweis aus dem Vorwort Lenins zu der vorliegenden Schrift:
„Ohne die ökonomischen Wurzeln dieser Erscheinung begriffen zu haben, ist es unmöglich, auch nur einen Schritt zur Lösung der praktischen Aufgaben der kommunistischen Bewegung und der kommenden sozialen Revolution zu machen.“ [4]

[1] Grafik: Taschenlexikon für Zeitungsleser, Dietz Verlag, Berlin, 1988, S.145.
(siehe dazu auch: USA-Militärstützpunkte)
[2] W.I.Lenin, „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ , Dietz Verlag, Berlin, 1975, Werke in 6 Bd., Bd.II, S.725f.
[3] W.I.Lenin, ebd., S.766.
[4] W.I.Lenin, ebd., S.653.
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cubanische Revolution

„Die kubanische Revolution: Entstehung und historische Entwicklung“ – Die Gefahr liegt im Vergessen
14. Oktober 2015kubainfos

Am gestrigen Dienstag wurde in Havanna das Erste Internationale Symposium „Die kubanische Revolution: Entstehung und historische Entwicklung“ eröffnet
Der bedeutsamsten historischen Prozesse in der Geschichte der Menschheit“, sagte René González Barrios. Foto: Ismael Batista
Der bedeutsamsten historischen Prozesse in der Geschichte der Menschheit“, sagte René González Barrios. Foto: Ismael Batista

„Die kubanische Revolution ist einer der bedeutsamsten historischen Prozesse in der Geschichte der Menschheit; daher haben wir mehr als einen Grund, um sie zu studieren, zu bewerten und Lehren zu ziehen aus den Erfolgen und Fehlern, die wir beim Aufbau des Sozialismus gemacht haben.“ Mit diesen Worten eröffnete René González Barrios, Präsident des Instituts für Geschichte Kubas, am Dienstag das Erste Internationale Symposium „Die kubanische Revolution: Entstehung und historische Entwicklung“.

Dieses Ereignis, das bis zum morgigen 15. Oktober im hauptstädtischen Kongresspalast von Havanna stattfindet, bringt mehr als 70 Wissenschaftler, Historiker, Dozenten und Studenten aus Asien, Europa und vom amerikanischen Kontinent mit dem Ziel zusammen, eine Debatte der Ideen und Kenntnisse anzuregen, die ausgehend von der Geschichtswissenschaft zu einem besseren Verständnis unseres revolutionären Prozesses in all seiner Komplexität beiträgt.

González Barrios, der auch der Vorsitzende des Organisationskomitees des Symposiums ist, sagte, die Revolution sei die logische Folge der Radikalisierung des Denkens eines Volkes, das der Korruption und Armut überdrüssig war, in die das Land vor 1959 versunken war. Er betonte weiter, dass sie als Beispiel für andere emanzipatorische Prozesse diente, denn, „in dem Maße, in dem die kubanische Revolution siegreich aus den Angriffen des Imperialismus hervorging, wollten viele Völker sie nachmachen“.

„Seit langer Zeit war ein Ereignis wie dieses notwendig“, sagte seinerseits Eduardo Torres Cuevas, Präsident der Geschichtsakademie Kubas. Er fügte hinzu, dass dies ein bereicherndes Treffen sein würde, da es ermögliche, mehr als ein halbes Jahrhundert der jüngsten Geschichte ins Gedächtnis zurückzurufen.

Die Geschichte sei gemacht worden, betonte er, aber in vielen Fällen sei sie nicht geschrieben worden, und es bestehe die Gefahr, dass sie in Vergessenheit gerate. Es sei zwingend notwendig, das historische Gedächtnis zu retten und diese Wissensquelle auszunutzen, über die die Teilnehmer dieses Treffens verfügten.

Autor: Jesus Jank Curbelo
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kke türkei

Mitteilung des Pressebüros des ZK der KKE zum mörderischen Bombenangriff in Ankara

Die KKE verurteilt den abscheulichen verbrecherischen Bombenanschlag gegen die Massenkundgebung in Ankara, die zum Tod von Dutzenden Demonstranten und zur Verletzung hunderter geführt hat.

Unsere Solidarität gilt der Arbeiterklasse, dem Volk der Türkei und den Familien der Opfer.

Die Entwicklungen erfordern die Verstärkung der Bereitschaft und des gemeinsamen Handelns der Völker der Region gegen die volksfeindlichen Pläne der Bourgeoisien, der Imperialisten.

 

Pressebüro des ZK der KKE, 10.10.2015

syrien ukraine

 

Anton Geraschenko, Chef-Berater des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow, hat die ukrainische Bevölkerung dazu aufgerufen, alle bekannten Informationen über russische Soldaten in Syrien zu sammeln und auf einer Webseite öffentlich zu machen, damit „Militante des Islamischen Staates sie auffinden und Rache nehmen können“.

Anton Geraschenko, der Chefberater der Kiewer-Innenministeriums und Hobby-Denunziant mit teilweise tödlichen Folgen - Quelle: RIA

Anton Geraschenko, der Chefberater der Kiewer-Innenministeriums und Hobby-Denunziant mit teilweise tödlichen Folgen – Quelle: RIA

Geraschenko veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite einen Aufruf in dem es heißt:

„Ich denke, dass es genug sein sollte, ihre Gesichter [der russischen Soldaten] im Fernsehen zu zeigen, so dass Militante des Islamischen Staates und ihre Unterstützer, die Mehrheit von ihnen in der Kaukasusregion, sie finden und Rache im Sinne der Scharia üben können.“

Quelle: Screenshot Facebook Geraschenko

Der Chef-Berater des ukrainischen Innenministeriums verlinkte zu dem Aufruf ein RT-Video, welches Militärjets in Syrien zeigt und führte seine Idee weiter aus:

Chefberater des Kiewer-Innenministeriums veröffentlichte vor dem Mordanschlag gegen Busina dessen Wohnadresse auf Hetz-Website

 „Alle, die über Informationen zu russischen Soldaten, die in Syrien gegen den IS kämpfen, besitzen, sollen diese Daten auf der Mirotworets -Webseite veröffentlichen. Dafür wird eine spezielle Kategorie mit dem Namen ‚Putins Verbrechen in Syrien und dem Nahen Osten“ eingeführt.“

Die Mehrzahl der Kommentare zu dem Vorschlag Geraschenko lauteten: “Brillant“ und „Effektiv“.

Allerdings gab es auch kritische Stimmen. Ein Facebook-Nutzer schrieb etwa: „Anton [Gerashchenko] unterstützt bereits den Islamischen Staat?“ Ein anderer fragte: „Hat die Ukraine nicht genug eigene Probleme?“

Die Webseite „Mirotworets“ (Friedensstifter), auf die Geraschenko in seinem Aufruf verweist, fungiert in der Ukraine als Seite zur Diffamierung von Kritikern der aktuellen Kiewer Regierung.

„Die Zeiten des Volkszorns sind gekommen“ – Ukrainische Ultra-Nationalisten drohen mit weiteren Morden

So hatte diese Seite beispielsweise nur wenige Tage vor dem gewaltsamen Tod des Maidan-kritischen Journalisten Oles Busina massiv gegen diesen gehetzt und seine private Anschrift, Telefonnummern sowie detaillierte Angaben zu seiner Familie mit dem Hinweis veröffentlicht, dass es sich bei Busina um „einen Separatisten und Anti-Maidan Aktivisten“ handelt.

Ähnlich agierte die Seite im Falle des Oppositionspolitikers Oleg Kalaschnikow. Kurz nach der Veröffentlichung seiner Adressdaten wurde er in seiner Wohnung erschossen.

Betreiber der Seite ist kein geringer als Anton Geraschenko persönlich.

 

 

Die KI-Aufkleber u.a. Materialien könnt ihr unter kontakt@kommunistische-initiative.de bestellen!

 


 

KI chart

Das ist ein sog. QR-Code. Wenn du ein Handy mit einer Kamera und ein installiertes Leseprogramm hast, kannst du den Code einscannen und sparst dir das lästige Abtippen des Links.

ukraine antikommunismus

Die ukrainische Regierung, die aus Oligarchen und Faschisten besteht, beschloss im April 2015 ein neues Gesetz über die „Verurteilung der kommunistischen und national-sozialistischen Regime und deren Symbolik“. Laut dieses Gesetzes kann jeder Bürger ein Hafturteil bekommen, nur weil er, z.B. mit Hammer und Sichel auf dem T-Shirt auf der Straße läuft oder die Hymne der Ukrainischen Sowjetischen Republik der UdSSR hört. Wahrscheinlich heißt das in der Ukraine „Freiheit“, dafür haben die kleinbürgerlichen Kräfte auf dem Maidan schließlich gekämpft.

Dieses Gesetz soll auch zur Umbenennung zahlreicher Straßen, Dörfer, Städte und anderer Objekte führen, deren Namen an „totalitäre sowjetische Regime“ erinnern und deswegen ab jetzt in der Ukraine unzulässig sind.

Nun wurde vom Institut der nationalen Erinnerung  http://www.memory.gov.ua/  eine Liste mit Namen erstellt.

http://www.memory.gov.ua/publication/spisok-osib-yaki-pidpadayut-pid-zakon-pro-dekomunizatsiyu

Selbstverständlich sind dort die Namen der berühmten Revolutionäre, Rotarmisten und Kommunisten genannt. Selbst, z.B. Vitaly Bonivur, Komsomol-Mitglied, der im Bürgerkrieg im Fernosten Russlands kämpfte und im Alter von 20 Jahren ermordet wurde, gilt hier als unerwünschte Person. Genauso verbrecherisch ist für die ukrainischen Faschisten der berühmte Arbeiter Alexey Stachanov, der den Grundstein der Stachanov-Bewegung in der Sowjet-Industrie legte indem er fleißig und innovativ arbeitete. Juri Gagarin ist wie durch ein Wunder nicht auf dieser Liste gelandet, dafür steht auf ihr aber Valentina Tereshkova, die als erste Frau in den Kosmos geflogen ist – nur weil sie eben eine sowjetische Frau war. Oder der berühmte sowjetische Kinderbuchautor Arkadii Gaidar.

Nicht weniger interessant sind auch die Namen internationaler Persönlichkeiten. Zum Beispiel Dolores Ibarruri, die spanische Antifaschistin – sie wird in der Ukraine nicht mehr geduldet. Auch deutsche Persönlichkeiten sind auf der Liste gelandet:

Karl Marx

Friedrich Engels

Da muss man nicht mehr viel zu sagen, nicht wahr? Selbst die BRD-Regierungen dulden diese Namen zumindest als Teil der Geschichte, nicht jedoch die ukrainischen Faschisten.

Weitere deutsche Persönlichkeiten auf der schwarzen Liste:

Wilhelm Pieck

Clara Zetkin

Rosa Luxemburg

Karl Liebknecht

Welche „Verbrechen“ in der Ukraine wurden von diesen Menschen begangen? Vielleicht, sind Luxemburg und Liebknecht mit ihrem konsequenten Antimilitarismus schuld? Daran, dass sie dem Krieg gegen das zaristische Russische Imperium (und auch die Ukraine) nicht zugestimmt haben?

Und noch einen Namen können wir in dieser Liste sehen:

Ernst Thälmann; wie dort steht – „Ein Aktivist der Kommunistischen Partei Deutschlands, Abgeordneter des 3. Kongress der Komintern“.

Aber gerade Ernst Thälmann wurde ein Opfer des Faschismus, des „National-Sozialismus“, der angeblich nach dem neuen Gesetz verurteilt werden soll. Es werden stattdessen die Opfer des Faschismus verurteilt. Thälmann wurde von den Faschisten ins KZ geworfen und später ermordet. Heute wollen die neuen Faschisten seinen Namen aus der Erinnerung der ukrainischen Arbeiter löschen.

Bei dieser Aktion geht es diesen USA-Marionetten in der Ukraine gar nicht primär um den Kampf gegen Russland, schon gar nicht um ihre „nationale Unabhängigkeit“. Es geht nicht einmal allein um die Schwarzmalerei der Sowjetunion – es geht um ganz gewöhnlichen Antikommunismus, Antikommunismus um jeden Preis. Diese „Liste“ mit unpassenden Namen für faschistische Verbrechen beweist es umso mehr.

Lustigerweise gibt es in der Liste keinen einzigen Namen der “national-sozialistischen” Verbrecher. Obwohl es gut bekannt ist, dass bereits viele Straßen, besonders im Westen der Ukraine, nach Stephan Bandera und seinen Anhängern benannt wurden. Dass diese Personen Faschisten oder „National-Sozialisten“ waren, dass sie mit dem Hitler-Regime zusammengearbeitet haben und dass sie selbst schreckliche blutige Verbrechen gegen die friedliche jüdische, polnische, ukrainische und russische Bevölkerung begangen haben – das scheint vollständig vergessen  zu sein.

So funktioniert das in der „neuen, freien“ Ukraine – die Geschichte umschreiben, die Opfer des Faschismus verurteilen, Faschisten verherrlichen!

  • Die ukrainische Regierung, die aus Oligarchen und Faschisten besteht, beschloss im April 2015 ein neues Gesetz über die „Verurteilung der kommunistischen und national-sozialistischen Regime und deren Symbolik“. Laut dieses Gesetzes kann jeder Bürger ein Hafturteil bekommen, nur weil er, z.B. mit Hammer und Sichel auf dem T-Shirt auf der Straße läuft oder die Hymne der Ukrainischen Sowjetischen Republik der UdSSR hört. Wahrscheinlich heißt das in der Ukraine „Freiheit“, dafür haben die kleinbürgerlichen Kräfte auf dem Maidan schließlich gekämpft.

    Dieses Gesetz soll auch zur Umbenennung zahlreicher Straßen, Dörfer, Städte und anderer Objekte führen, deren Namen an „totalitäre sowjetische Regime“ erinnern und deswegen ab jetzt in der Ukraine unzulässig sind.

    Nun wurde vom Institut der nationalen Erinnerung  http://www.memory.gov.ua/  eine Liste mit Namen erstellt.

    http://www.memory.gov.ua/publication/spisok-osib-yaki-pidpadayut-pid-zakon-pro-dekomunizatsiyu

    Selbstverständlich sind dort die Namen der berühmten Revolutionäre, Rotarmisten und Kommunisten genannt. Selbst, z.B. Vitaly Bonivur, Komsomol-Mitglied, der im Bürgerkrieg im Fernosten Russlands kämpfte und im Alter von 20 Jahren ermordet wurde, gilt hier als unerwünschte Person. Genauso verbrecherisch ist für die ukrainischen Faschisten der berühmte Arbeiter Alexey Stachanov, der den Grundstein der Stachanov-Bewegung in der Sowjet-Industrie legte indem er fleißig und innovativ arbeitete. Juri Gagarin ist wie durch ein Wunder nicht auf dieser Liste gelandet, dafür steht auf ihr aber Valentina Tereshkova, die als erste Frau in den Kosmos geflogen ist – nur weil sie eben eine sowjetische Frau war. Oder der berühmte sowjetische Kinderbuchautor Arkadii Gaidar.

    Nicht weniger interessant sind auch die Namen internationaler Persönlichkeiten. Zum Beispiel Dolores Ibarruri, die spanische Antifaschistin – sie wird in der Ukraine nicht mehr geduldet. Auch deutsche Persönlichkeiten sind auf der Liste gelandet:

    Karl Marx

    Friedrich Engels

    Da muss man nicht mehr viel zu sagen, nicht wahr? Selbst die BRD-Regierungen dulden diese Namen zumindest als Teil der Geschichte, nicht jedoch die ukrainischen Faschisten.

    Weitere deutsche Persönlichkeiten auf der schwarzen Liste:

    Wilhelm Pieck

    Clara Zetkin

    Rosa Luxemburg

    Karl Liebknecht

    Welche „Verbrechen“ in der Ukraine wurden von diesen Menschen begangen? Vielleicht, sind Luxemburg und Liebknecht mit ihrem konsequenten Antimilitarismus schuld? Daran, dass sie dem Krieg gegen das zaristische Russische Imperium (und auch die Ukraine) nicht zugestimmt haben?

    Und noch einen Namen können wir in dieser Liste sehen:

    Ernst Thälmann; wie dort steht – „Ein Aktivist der Kommunistischen Partei Deutschlands, Abgeordneter des 3. Kongress der Komintern“.

    Aber gerade Ernst Thälmann wurde ein Opfer des Faschismus, des „National-Sozialismus“, der angeblich nach dem neuen Gesetz verurteilt werden soll. Es werden stattdessen die Opfer des Faschismus verurteilt. Thälmann wurde von den Faschisten ins KZ geworfen und später ermordet. Heute wollen die neuen Faschisten seinen Namen aus der Erinnerung der ukrainischen Arbeiter löschen.

    Bei dieser Aktion geht es diesen USA-Marionetten in der Ukraine gar nicht primär um den Kampf gegen Russland, schon gar nicht um ihre „nationale Unabhängigkeit“. Es geht nicht einmal allein um die Schwarzmalerei der Sowjetunion – es geht um ganz gewöhnlichen Antikommunismus, Antikommunismus um jeden Preis. Diese „Liste“ mit unpassenden Namen für faschistische Verbrechen beweist es umso mehr.

    Lustigerweise gibt es in der Liste keinen einzigen Namen der “national-sozialistischen” Verbrecher. Obwohl es gut bekannt ist, dass bereits viele Straßen, besonders im Westen der Ukraine, nach Stephan Bandera und seinen Anhängern benannt wurden. Dass diese Personen Faschisten oder „National-Sozialisten“ waren, dass sie mit dem Hitler-Regime zusammengearbeitet haben und dass sie selbst schreckliche blutige Verbrechen gegen die friedliche jüdische, polnische, ukrainische und russische Bevölkerung begangen haben – das scheint vollständig vergessen  zu sein.

    So funktioniert das in der „neuen, freien“ Ukraine – die Geschichte umschreiben, die Opfer des Faschismus verurteilen, Faschisten verherrlichen!

    Die KI-Aufkleber u.a. Materialien könnt ihr unter kontakt@kommunistische-initiative.de bestellen!


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syrische armee

Syrische Armee verdrängt IS-Terroristen an türkische Grenze

© AP Photo/ Khalid Mohammed
Politik

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Terrorgruppierung Islamischer Staat (420)
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Die syrischen Regierungstruppen haben am Montag nach eigenen Angaben zwei weitere Ortschaften und drei wichtige Höhen erobert. Mit Unterstützung der russischen Luftwaffe rückt die Armee von Präsident Baschar al-Assad seit der vorigen Woche gegen den Islamischen Staat vor und verdrängt diese in Richtung der türkischen Grenze.

„Unsere Truppen haben im Norden der Provinz Latakia zwei Ortschaften und drei Höhen unter ihre Kontrolle gebracht und rücken weiter vor“, teilte der syrische Militärsprecher Ali Mayhub am Montag mit. In der Provinz Hama habe die Armee einen aus 20 Wagen bestehenden Konvoi des IS zerschlagen, darunter auch mit Maschinengewehren und amerikanischen Panzerabwehrlenkwaffen TOW-1 ausgerüstete Fahrzeuge.Mit ihrer Offensive habe die syrische Armee „eine große Zahl IS-Terroristen“ in Richtung der türkischen Grenze verdrängt, so der General weiter.  Nach seinen Worten haben die IS-Terroristen beim Rückzug große Mengen an Waffen und Munition zurückgelassen.

Am Sonntag hatte ein syrischer Oberst geäußert, die Regierungsarmee habe ihre Erfolge den russischen Luftangriffen zu verdanken. Russlands Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der syrischen Regierung Angriffe gegen den IS, der in den letzten Jahren weite Teile Syriens erobert hatte. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mehrere Hundert Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet.

Das Ziel der Angriffe ist es, die syrische Regierungsarmee im Kampf gegen die berüchtigte Terrormiliz zu unterstützen. In der vergangenen Woche konnten die Truppen von Syriens Präsident Baschar al-Assad eine große Offensive beginnen.

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